{"id":1027,"date":"2011-11-18T08:00:54","date_gmt":"2011-11-18T07:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lackofpurity.com\/wp\/?p=1027"},"modified":"2018-07-17T06:04:03","modified_gmt":"2018-07-17T05:04:03","slug":"got-pressure-metalarmageddon-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.chronerion.com\/lackofpurity\/1027","title":{"rendered":"Got Pressure? Metalarmageddon"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"left\"><strong><span style=\"font-size: medium;\">Lack of Purity &#8211; Demo 2007 Preview<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: x-small;\"> (nach einer Prelistening Session f\u00fcr Journalisten und Fans)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lack of Purity sind wieder da! Die scheibbser Metalfront meldet sich nach der ANIMALATION Demo von 2004 mit einer neuen selbstproduzierten Scheibe zur\u00fcck. Schon in der Vergangenheit gl\u00e4nzte die Band mit kraftvollem Riffing, Hochgeschwindigkeitsdrumming und an hohem Wiedererkennungswert zehrenden Vocals, was darf der H\u00f6rer also von der Demo 2007 erwarten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst und zumeist: Einen f\u00fcr Eigenproduktionen arschgeilen Sound. Auf dem Sektor Produktion, Mastering und Mixing verspr\u00fchen Lack of Purity so eben mal ein Klangerlebnis, das keine Proberaum-Kindereien mehr veranstaltet, sondern dem H\u00f6rer mit knallharter Professionalit\u00e4t ins Gesicht schl\u00e4gt. Drei (hehe) Daumen hoch, was den Sound angeht. Die Tracks klingen (entgegen dem Bandnamen) \u00e4u\u00dferst sauber und rein, ohne jedoch oberfl\u00e4chlich oder matt zu wirken, bringen jede Spur, von Drums bis Vox, geh\u00f6rig zur Geltung, und f\u00fcgen sich instrumental wunderbar zu einem Metal-Dampfhammer zusammen, der so manche Studioproduktion hinter sich lassen k\u00f6nnte. Kurzum: Man sp\u00fcrt die Liebe, die beim Aufnehmen reingesteckt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun zu den einzelnen Songs. Die Demo pr\u00e4sentiert 7 Tracks aus der aktuellen Schaffensphase von Lack of Purity. Als Opener findet sich das Lied CONSTANT ALTERATION. Man kennt kein Erbarmen mit dem H\u00f6rer, von Anfang an wird Vollgas gegeben, wobei vor allem die gekonnten Vocals und das klassische Solo zum Abschluss dieses von gutem Drive getriebenen Liedes hervorstechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Track 2 tr\u00e4gt den Namen HERETIC, worin gute Thrash Einschl\u00e4ge auf etwas Metalcore (aber dosiert und abgeschmeckt) sowie schnelle, schnelle Gitarren treffen, deren Dahinrasen von einem gewitzten Solo a la Iced Earth gekr\u00f6nt wird. Die von einer raschen Basedrum fundierten Melodieeinsch\u00fcbe wiederum erinnern den geneigten H\u00f6rer an ein gutes altes Speed Metal Gewitter, das auf ebenso traditionelle (also pr\u00e4-Clayman) In Flames Einfl\u00fcsse trifft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">MEASURE THE PRESSURE, das dritte Lied auf der Demo, gewandet die Stimmung in ein etwas d\u00fcstereres und dr\u00fcckenderes Klima. Daneben bricht diese Grundatmosph\u00e4re immer wieder durch sogar leicht an Grooverock erinnernde Phasen und Melodien, in deren Komposition die 80er Jahre hindurch winken, auf. Dies gibt insgesamt eine, wie gesagt, d\u00fcstere Stimmung, die sich in einem Hin- und Her von Aggression und Depression mischt und ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ASS DRIVING ENGINES passt wohl am wenigsten zum Gesamtbild der Demo, was sich durchaus mit Absicht so verh\u00e4lt. Lack of Purity fabrizierten mit diesem Track ein Poserlied alter Schule (v.a. vom Text her), die Devise hei\u00dft: truer als true. Dass das ganze von einiger Ironie und Komik getragen ist, beweisen nicht zuletzt die unglaublich eng an Tankard erinnernden Gitarren. Man veranstaltet, kurz gesagt, eine rauschende Thrash-Metal Party, die auf einige Glory-Einschl\u00e4ge trifft. Das Lied pr\u00e4sentiert sich so, auch was Drums, Bass und Vox angeht, in einem eher weniger druckvollen, daf\u00fcr umso witzigeren Drive, der sein Ende in einem fast kom\u00f6diantischen Schluss findet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">MY TRUTH, YOUR FATE. Hier bekommt man f\u00fcr fr\u00fchere Bandverh\u00e4ltnisse eine gr\u00f6\u00dfere Breitseite Metalcore ab, der aber stellenweise durchaus innovativ eingesetzt wird. Das Lied ist deshalb auch bei weitem zug\u00e4nglicher und leichter ins Ohr flie\u00dfend als andere St\u00fccke auf der Demo, ein Disco Lied, m\u00f6chte man meinen, bei dem man gut beim Biertrinken mitnicken kann. Die Leadparts der Gitarren geben sich in dahinschlitternden Metalcore-Teilen, was von den Einsch\u00fcben an cleanem Gesang kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt wird. Dennoch findet sich auch in diesem Lied der etablierte Stil von Lack of Purity wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der letzte neue Track auf der Scheibe nennt sich A WELL KNOWN PLACE. Von Anfang an streckt uns die Band wieder die geballte Faust entgegen, und l\u00e4sst die Gewitterwolken von Riffing, Bassing und Drumming \u00fcber uns herziehen. Die Atmosph\u00e4re im Lied, so kann man bemerken, l\u00e4sst sich gut auf einige bizarrer anmutende Werke von Kreator zur\u00fcckf\u00fchren, welche wiederum mit einigem Iced Earth Einschlag versetzt werden. Dazu tragen vor allem einige Tempo- und Stimmungswechsel bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Bonustrack gibt&#8217;s dann zum Abschluss noch eine tiefer gestimmte 2007er Version des Bandklassikers REPEAT AGAIN, den die Band dem gierigen Publikum nicht vorenth\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem betrachtet ist das DEMO 2007 von LACK OF PURITY ein Muss f\u00fcr jeden Underground- und Rockfan im Generellen, wer rein h\u00f6rt wird \u00e4u\u00dferst positiv aus dem Klangwerk sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, gutes Songwriting, \u00fcberragende Produktion, innovative Kreativeinsch\u00fcbe, man w\u00fcnscht sich die Scheibe eigentlich zeitm\u00e4\u00dfig l\u00e4nger als die l\u00e4ppischen ca. 30 Minuten. Wer nicht rein h\u00f6rt, ist selbst schuld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Review by div (Heavy Metal Armageddon)<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-small;\"><a href=\"..\/..\/\" target=\"_blank\">www.lackofpurity.com<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: x-small;\"> <a href=\"https:\/\/www.metalarmageddon.at\/\" target=\"_blank\">www.metalarmageddon.at<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lack of Purity &#8211; Demo 2007 Preview (nach einer Prelistening Session f\u00fcr Journalisten und Fans) Lack of Purity sind wieder da! Die scheibbser Metalfront meldet sich nach der ANIMALATION Demo von 2004 mit einer neuen selbstproduzierten Scheibe zur\u00fcck. 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